Obersendlinger Freiraumsommer

Vom 05. Juli bis 05. August wird der ehemalige Siemensparkplatz in dem Gmunder Straße 12 zum Freiraum für alle.
Hier finden Sie das laufend aktualisierte Programm. Wir freuen uns auf Sie!

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Open Air Kino mit den Urban Shorts

19. Juli | 18:3022:00

Urban Shorts Vol. 5: De/Construction

Die Reihe der Urban Shorts präsentiert junge Filmemacher*innen, die sich in ihrer Arbeit mit dem Stadtraum Münchens oder anderswo Stadt auseinandersetzen und ihren ganz eigenen Blickwinkel mit uns teilen. Urban Shorts, das sind urbane Kurzfilme, mal ernst, mal komisch oder auch mal ganz abgedreht.
Das Screening der Filme beginnt um 20:30 Uhr auf dem Gelände mit Einbruch der Dunkelheit. Im Vorfeld gibt es kühle Drinks und feine Beats.

Folgende Filme werden gezeigt:

1)
Weil wir ein anderes (Land-)Wirtschaftssystem brauchen.
Kartoffelkombinat
Ziel des Kartoffelkombinats ist der Aufbau einer gemeinwohlorientierten Struktur für die regionale, saisonale Lebensmittelversorgung. Hierzu wurde eine solidarische Landwirtschaft oder englisch „Community Supported Agriculture“ gegründet, die im Westen von München 18 ha Fläche bewirtschaftet.
www.kartoffelkombinat.de

2)
Kommt Zeit, kommt Rad
Rokko Rossow
Guter Rad ist teuer. Rokko Rossow macht Kurzfilme, Ghetto- Wrestling und anderen Kokolores. Seht selbst.

3)
DESTRUKT / KONSTRUKT
Christopher Lewis und Marcus Adam
Die Filmemacher Christopher Lewis und Marcus Adam dokumentieren ein Projekt, bei dem Holz aus einem Abbruchhaus geborgen und in neuen Häusern wieder verwenden wird. Der Prozess der Teilzerstörung und Neugestaltung ist aufwendig und erfordert Leidenschaft fürs Material und Liebe für Details. Mit dem Film möchten sie die Gründung einer Bauteilbörse in München anregen.
https://www.samstag.world/

>> Christopher Lewis wird dabei sein und über weitere Projektvorhaben sprechen.

4)
Die Blaue Blume lebt!
Die Blaue Blume e.V.
Das experimentelle Wohn- und Kulturprojekt “Die Blaue Blume lebt e.V.” in Friedrichshafen versteht sich als Ermöglichungsplattform für unterschiedlichste Veranstaltungsformate und Projekte und versucht Stadt von Allen für Alle zu gestalten. Der Film dokumentiert die Schwierigkeiten mit denen das Projekt seit der Gründung 2013 konfrontiert ist und zeigt eine der möglichen Antworten, die auf eine Besetzungspraxis zurückgriff.

>> Jakob Wirth, einer der Akteure des Projektes ist vor Ort und wird über den Projektstatus berichten.

5)
Verkehrsinsel-Resort Wien
Kollektiv Raumstation
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht,
auf einer Wiener Verkehrsinsel Urlaub zu machen? Umgeben von rauschenden Strömen und malerischen Parkbuchten ist das Verkehrsinsel-Resort an der Operngasse eine wahre Wohlfühl-Oase. Genießen Sie rote Ampelphasen und grüne Schilflandschaft mit uns!
http://raumstation.org/

6)
Mitbewohner*innen gesucht! #wohnstrassenleben
Kollektiv Raumstation
Seit 35 Jahren gibt es die Wohnstraße. Eigentlich ein paradiesischer Ort in der vom Auto dominierten Stadt, doch nur wenige nutzen ihr Potenzial. Wir wollten dieses Potenzial zeigen: Warum die Wohnstraße nicht wörtlich nehmen? In der Wiener Zinckgasse eröffnete die die Raumstation mit space and place und geht-doch.wien eine neue WG und wohnte auf der Straße. Willst du Mitbewohner*in werden?

7)
Locke – eine Stadt sucht ihren Schmierer
Rokko Russow
Ein unbekannter Schmierer versetzt die Bewohner von Berlin in Schrecken und Hysterie – was noch intensiviert wird durch die Berichterstattung der Polizei. Schließlich nimmt nicht nur die Polizei, sondern auch die in Unruhe versetzte Unterwelt die Verfolgung des Serienschmierers auf. Grafitti-Persiflage des bekannten Films M – eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang.

8)
Capacities, Effort, Omnibussssssss, Bonjour Liberté
Kuesti Fraun
Der freie Filmemacher Kuesti Fraun und Mitbegründer des Kreativkollektivs mobtik nimmt uns mit auf eine kurze Reise zu vier urbanen Situationen und schafft es auf diese Weise unsere Aufmerksamkeit auf manchmal ganz alltäglich-unscheinbare Stadterlebnisse zu lenken.

9)
Zwischen*Häusern
Stadtraumwandel, Halle
Halle-Neustadt wurde als Wohnstadt für Chemiearbeiter, der in der Nähe liegenden Großbetriebe Buna und Leuna, geplant. Für die Wohnkomplexe wurden jeweils gut erreichbare Wohnkomplexzentren gebaut, welche die Bereiche Versorgung, Bildung und Erholung abdeckten. Durch unterschiedliche Entwicklungen, vor allem in der Nachwendezeit, löste sich das geplante
Gefüge von Arbeit und Leben auf und Halle-Neustadt wurde von einer Stadt zu einem Stadtteil.
Wie kann nun heute die monofunktionale Struktur Halle-Neustadts aufgebrochen werden? Wie kann der öffentliche Raum über gemeinschaftliches Handeln zum Ort der Begegnung werden? Diese und andere Fragen haben sich die Studierenden der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle gestellt und einen Film über ihre Aktionen gemacht.
http://stadtraumwandel.wixsite.com/meinewebsite

>> Sophie Turner, eine der Studierenden wird vor Ort sein.

10)
How to De-Construct a Weißwurst
Johann Angermann, Andreas Dobner
Zum Abschluss ein kleiner Hieb in die Herzen der weiß-blauen Lokalpatrioten.

>> Johann und Andi werden mit euch gerne über Würstl und Filme sprechen.

…Das ist natürlich noch nicht alles. Das ein oder andere kleine Schmankerl bleibt eine Überraschung.

Zum Facebook-Event geht’s hier: https://www.facebook.com/events/189518231727464/

Details

Datum:
19. Juli
Zeit:
18:30 – 22:00
Veranstaltungskategorie: